11.-14.09.2022: Verein für Socialpolitik VfS-Jahrestagung 2022, Basel
Heterogeneous Effects of Monetary and Non-Monetary Job Characteristics on Job Attractiveness in Nursing
Martin Kroczek, Philipp Kugler [IAW]
12.08.2022: Annual Conference of the International Institute of Public Finance, Linz
Reduced retirement age – an effective reform to calm public unrest?
Dr. Natalie Laub [IAW]
Erwerbsverläufe und Einkommensentwicklung in der Pflege
Die aktuele IAW-Studie untersucht mit Hilfe einer Sequenzanalyse den Zusammenhang von Erwerbsverläufen und Einkommensentwicklung für Pflegeberufe. Als Vergleichsberufe werden soziale und technische Berufe herangezogen. Die Datengrundlage bildet die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB). Zentrale Ergebnisse der Studie sind, dass sich Pflegeberufe vor allem durch hohe Einstiegseinkommen und eine hohe Stabilität im Einkommen im Gegensatz zu den Vergleichsberufen auszeichnen, sowie dass sich Einkommen nach Erwerbscluster heterogen entwickeln.
Ergebnisse des ZAHF "care4care - Fachkräftebedarf in der Pflege" auf einer Transferplattform für die Praxis verfügbar
Das ZAFH* care4care ging folgenden Aspekten nach:
Berufliche Bildung
Organisationsentwicklung
Entlohnung
Arbeitsgestaltung
Pflege aus Sicht älterer Menschen und
Interessenvertretung
Dem IAW oblag die Federführung des Schwerpunkts „Entgelt und Finanzierung“. Die hier entwickelten Handlungsansätze verfolgten einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die weiteren Gegebenheiten des Systems Pflege berücksichtigt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Schwerpunkts „Entlohnung“ sowie der anderen Schwerpunkte des ZAFH finden sich auf einer Plattform für den Transfer in Öffentlichkeit und Praxis, die unterwww.zafh-care4care.deerreichbar ist.
[* Zentren für angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ZAFH) sind interdisziplinäre und hochschul- sowie fakultätsübergreifende Forschungsverbünde. Sie werden vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg mit Einbindung von Strukturfondmitteln der EU (EFRE) über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren finanziert.]
Viele Länder leiden unter einem Fachkräftemangel in der Pflege. Eine Möglichkeit, das Angebot an Pflegekräften zu erhöhen, besteht darin, ihre Verbleibsquote zu steigern. Obwohl es mehrere Studien über Faktoren gibt, die mit dem Arbeitskräfteangebot in der Pflege auf verschiedenen Ebenen zusammenhängen, gibt es relativ wenig Literatur über Faktoren, die mit der Entscheidung von Pflegekräften, ihren Beruf zu verlassen, zusammenhängen. Auf der Grundlage deutscher Verwaltungsdaten analysiere ich die Determinanten der Entscheidung von Krankenschwestern, ihren Beruf zu verlassen. Meine Ergebnisse deuten darauf hin, dass jüngere Krankenschwestern, Krankenschwestern im sozialen Bereich und Krankenschwestern, die bei kleineren Arbeitgebern arbeiten, ihren Beruf häufiger verlassen als ihre Kollegen, unabhängig von ihren spezifischen Pflegeberufen und Pflegesettings (stationäre oder ambulante Pflege). Krankenschwestern und Krankenpfleger scheiden häufiger aus, wenn mehr berufliche Alternativen zur Verfügung stehen.
What makes them happy? Professional care-givers’ job satisfaction.
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 53, 655–662 (2020). https://doi.org/10.1007/s00391-020-01759-6
Why did income inequality in Germany not increase further after 2005?
German Economic Review, 2019, Vol. 20, pp. 471-504. https://www.degruyter.com/document/doi/10.1111/geer.12153/html
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Uwe Schwarze, Kathrin Mittelstät
„Cash und Care“ – Entwicklungspfade der Sozialhilfe zwischen materieller Grundsicherung und personenbezogenen sozialen Diensten.
Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit: Existenzminimum oder Teilhabe? Weiterentwicklung des Sozialhilfesystems. 4/2018, S. 4-19.